Pour le Patron, 1998 Installation mit Textapplikation. Bleisatz auf Brot und Salami. Im Eingangsbereich des Werkraums Warteck PP hängt ein Bronzerelief, welches an den Gründer der ehemaligen Brauerei erinnert. Eine Hommage an alle Arbeit- und Brötchengeber. Brot ist nicht gleich Brot. Es geht immer um das tägliche Brot - und manchmal auch um die Wurst!
Raumspezifische Arbeiten und mobile Objekte aus Pet-Flaschen, Plastikfolien und Trinkhalmen, die meist mit Wasser in Bewegung gesetzt werden.
Ikosaeder, 2006
Diese archimedische Form besteht aus 12 fünfeckigen und 22 sechsekkigen Segmenten mit jeweils gleicher Seitenlänge. Die Segmente können zu einer Kugel zusammengesetzt werden (wie es z.B. bei Fussbällen oft gemacht wird). Ich gestaltete die Segmente hier aus aufgeschnittenen Pet - Flaschen, die mit dem Heissluftföhn in eine flache Form gebracht wurden. Die Kugel besteht somit aus f¸nfund sechseckigen Sternen, die an ihren Eckpunkten zusammengenietet sind. Dadurch wird die Kugel ein offenes "Gewebe", das von innen beleuchtet werden kann.
Knatter, 2009
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Im Sockel befindet sich ein elektrischer Antrieb mit einer Kurbel, welche zwei Nylonfäden bewegt. Diese setzten den elastischen "Flaschenturm" in Bewegung, das obere Ende schwingt auf unterschiedliche Seiten und richtet sich immer wieder auf. Die Skulptur kann überall stehen und durch einen Fussschalter vom Betrachter in Betrieb gesetzt werden.
Balance, 2009
Film abspielen Ein ausgedienter Zahnspühlapparat dient als Sockel. Er pumpt das Wasser durch einen inneren Schlauch in die oberste kleine rote Flasche. Von dort fliesst es in zwei elastisch angebrachte Gefässe, die bei einem bestimmten Gewicht seitlich wegknicken, sich entleeren und danach wieder aufrichten. Das Wasser fliesst durch die Trinkhalme zurück in das Reservoir, es befindet sich in einem geschlossenen Kreislauf. Die Skulptur kann überall stehen und durch einen Fussschalter vom Betrachter in Betrieb gesetzt werden. Durch den elastischen Aufbau neigt sich das ganze Gebilde jeweils auf die Seite, wo gerade die Entleerung stattfindet (ca. alle 30 Sekunden).
Wasserspiel-Elemente, 2000 Eine Auswahl von Bau- Elementen, die ich je nach Raumsituation spontan zusammenstelle, am einfachsten bei einem Brunnen mit konstantem Wasserdurchfluss.
SUN 21
Installation auf dem Basler Münsterplatz
Bau des Wasserpiels, 2000
Für die Installation im Pisoni-Brunnen musste ich eine Konstruktion ausführen, die während 6 Wochen durchgehend in Betrieb sein sollte. Daher entschied ich mich für eine solide Variante und baute den beweglichen Teil mit mechanischem Spielzeug für Kinder, einem Stocky- Baukasten. Um dieses Element gestaltete ich ein starres Gerüst aus verspannten Pet - Flaschen, damit ich die ganze "Maschine" am Stück vor Ort montieren konnte. Im oberen Teil ist eine wasserfeste Lampe eingebaut.
SUN 21
Installation auf dem Basler Münsterplatz Aufau vor Ort, 2000 Der Aufbau dauerte einen ganzen Nachmittag. Die Skulptur wurde an drei umstehenden Bäumen durch Seile verspannt und exakt in der Mitte des Brunnens über der Wasseroberfläche plaziert. Wasser für die Bewegung und Elektrizität für die Beleuchtung mussten angeschlossen und alles gut eingestellt werden.
Fotos : Dominik Ziliotis und Martin Bühler.
Das Laboratorium
Film abspielen Im Sommer 2000 konnte ich anlässlich des Energiekongresses SUN 21 im Sudhaus des Werkraums Warteck PP ein temporäres Atelier einrichten, um eine Installation auf dem Basler Münsterplatz vorzubereiten. Durch die grosszügige Raumsituation experimetierte ich mit verschiedenen Materialien und Elementen wie Helium, Feuer und Trockeneis und verformte das Material mit Heissluft.
Das Laboratorium, 2000
Folien und Flaschen lassen
sich durch Heissluft verformen.
Das Laboratorium, 2000
Schwebende Objekte: Plasticstücke fliegen durch Flamme und Heissluft oder durch Ballongas (Helium).
Das Laboratorium, 2000
Detailansichten von
Befestigungen und Bauteilen.
Verein Allwäg, Kunst in der Kinderferienstadt (Robi-Spielaktion Basel), 1999
1999 war ich zusammen mit andern Kunstschaffenden eingeladen, um in diesem Ferienangebot w 0hrend einer Woche "künstlerisch" mit Kindern zu arbeiten. Das Thema "Wasser" war mir dabei vorgegeben. Die Kinder im Alter zwischen 7 und ca. 12 Jahren sollten sich dabei spontan, ohne lange Planung oder Erklärungen einbringen können. Ich überlegte, mit welchen Materialien ich das Element "Wasser" sinnlich fassbar machen könnte. So war es naheliegend, auf Pet-Flaschen und Plastikprodukte zu stossen. Durch die Organisation der Kinderferienstadt war vieles vorgegeben. Es galt, die vorhandene Infrastruktur zu nutzen und dennoch eine eigene, räumlich und optisch abgegrenzte Zone zu definieren. Ich wollte nur das nötigste vorbestimmen, ein Gerüst sozusagen, um welches sich die "Arbeit" entwickeln kann. Ein bereits vorhandenes Planschbecken bot den idealen Standort. Einem darüber montierten Balken wird fliessendes Wasser zugeführt und über Trinkhalme in tiefer hängende Gefässe verteilt. Die Behälter konnten an einem bereitstehenden Tisch mit einfachen Werkzeugen wie Schere, Ahle, Messer, Draht und Klebband von den Kindern gestaltet und im Wasserfluss angeordnet werden. Durch dieses spielerische Ausprobieren von Gefässen, Leitungen und Anordnungen ergaben sich immer neue Möglichkeiten. Die Installation war täglich in Betrieb und lud zum Mitwirken und verändern ein.
Die Operation, 1999
Eine drei Meter über dem Boden locker aufgespannte Plastikfolie füllt sich durch steten Wasserzufluss zuerst in der Mitte. Durch das zunehmende Gewicht verlagert sich der Schwerpunkt langsam gegen den Rand der Folie, bis es sich sturzartig ergiesst und sich der Vorgang wiederholt. Um diese Grundinstallation brachte ich Leitungen aus Trinkhalmen an. Dabei ergaben sich oft ganz andere Lösungen als ursprünglich geplant.